Stand: 6. Juli 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Rechtsbeziehung zwischen Elvarnex AI (nachfolgend "Anbieter") und den Auftraggeberinnen und Auftraggebern (nachfolgend "Auftraggeber") für alle Kurse, Schulungen, Coachings und sonstigen Dienstleistungen des Anbieters. Mit der Anfrage oder Buchung einer Leistung erkennt der Auftraggeber diese AGB an. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.
Der Anbieter bietet Schulungen und Kurse zur Verbesserung der schriftlichen Kommunikation im Berufsalltag an. Das konkrete Leistungsangebot wird im Einzelfall zwischen Anbieter und Auftraggeber vereinbart. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung, um wirksam zu sein. Der Anbieter behält sich vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Beschreibungen auf der Website des Anbieters stellen kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Einladung zur Anfrage. Die inhaltliche Ausgestaltung einzelner Kursformate kann an die spezifischen Bedürfnisse des Auftraggebers angepasst werden und wird im jeweiligen Angebot konkretisiert.
Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern keine andere Fälligkeit vereinbart wurde. Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen in der gesetzlich vorgesehenen Höhe gemäß § 456 UGB fällig.
Reise- und Übernachtungskosten, die im Zusammenhang mit der Erbringung der Leistung entstehen, werden gesondert in Rechnung gestellt, sofern im Angebot nicht anders vereinbart. Aufwendungen für Materialien, die auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers beschafft werden, sind ebenfalls vom Auftraggeber zu tragen.
Stornierungen durch den Auftraggeber bedürfen der Schriftform. Bei Stornierung bis 30 Tage vor dem vereinbarten Leistungsbeginn entstehen keine Stornokosten. Bei Stornierung zwischen 30 und 14 Tagen vor Leistungsbeginn werden 50 % der vereinbarten Vergütung als Stornogebühr fällig. Bei Stornierung innerhalb von 14 Tagen vor Leistungsbeginn wird die volle vereinbarte Vergütung in Rechnung gestellt.
Der Anbieter ist berechtigt, vereinbarte Leistungen bei höherer Gewalt, Krankheit oder anderen unvorhersehbaren Umständen abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen erstattet oder ein Ersatztermin vereinbart. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Auftraggeber stellt dem Anbieter rechtzeitig alle für die Erbringung der Leistung erforderlichen Informationen und Unterlagen zur Verfügung. Er stellt sicher, dass Teilnehmende während der Kurszeiten verfügbar sind und geeignete Räumlichkeiten sowie technische Ausstattung bereitstehen, sofern die Leistung vor Ort beim Auftraggeber erbracht wird. Verzögerungen, die auf mangelnder Mitwirkung des Auftraggebers beruhen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.
Alle vom Anbieter erstellten Unterlagen, Materialien, Checklisten und Vorlagen sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftraggeber erhält das nicht ausschließliche Recht, diese Materialien intern für die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nutzen. Eine Weitergabe an Dritte, eine Vervielfältigung zu kommerziellen Zwecken oder eine Bearbeitung ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters ist nicht gestattet.
Der Anbieter haftet für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz verursacht wurden, nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Haftungsumfang ist auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Personenschäden.
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung der Zusammenarbeit fort. Texte, die Teilnehmende im Rahmen des Kurses einbringen, werden vom Anbieter vertraulich behandelt und nicht außerhalb des Kurskontexts verwendet.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort ist der Sitz des Anbieters. Für etwaige Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist, soweit gesetzlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters zuständig. Für Verbraucherinnen und Verbraucher im Sinne des KSchG gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt. Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für künftige Vertragsbeziehungen zu ändern.